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Tauernwind Windkraftanlagen GmbH

Gewässerquerung

Bearb.: Dr. Gernot Esterl
Tel.:  +43 (3532) 2101-290
Fax:  +43 (3532) 2101-550
E-Mail: bhmu@stmk.gv.at


GZ:
BHMU-3557/2018-2
 
 

Murau, am 04.01.2018
 

Ggst.:
Tauernwind Windkraftanlagen GmbH, Oberwölz, Niederwölz;
Gewässerquerung;
wasserrechtliches Verfahren;
 

KUNDMACHUNG

               

Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Murau vom 14.06.2002, GZ: 3.0-102/02 wurde der Firma Tauernwind Windkraftanlagen GmbH, die wasserrechtliche Bewilligung für Gewässerquerungen mittels eines 30kV-Kabels im Gemeindegebiet von Niederwölz und der nunmehrigen Stadtgemeinde Oberwölz (ehemals Oberwölz-Umgebung), erteilt. 

Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Murau vom 04.07.2002, GZ: 3.0-147/02 wurde der Firma Tauernwind Windkraftanlagen GmbH sowie der Firma STEWEAG- STEG GmbH die wasserrechtliche Bewilligung für Gewässerquerungen mittels eines 30kV-Kabels im Gemeindegebiet der nunmehrigen Stadtgemeinde Oberwölz (ehemals Schönberg-Lachtal), erteilt. 

Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Murau vom 25.07.2002, GZ: 3.0-56/02 wurde der Firma Tauernwind Windkraftanlagen GmbH sowie der Firma STEWEAG- STEG GmbH die wasserrechtliche Bewilligung für die Querung des Falmbaches mit 30kV-Kabeln im Gemeindegebiet der nunmehrigen Stadtgemeinde Oberwölz (ehemals Schönberg-Lachtal), erteilt. 

Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Murau vom 09.01.2003, GZ: 3.0-214/02 und GZ: 3.0-211/02 wurde der Firma Tauernwind Windkraftanlagen GmbH sowie der Firma STEWEAG- STEG GmbH die wasserrechtliche Bewilligung für die Querung von drei namenlosen Gerinnen mittels 30kV-Kabeln im Gemeindegebiet der nunmehrigen Stadtgemeinde Oberwölz (ehemals Schönberg-Lachtal), erteilt. 

Mit Eingabe vom 27.12.2017 hat die Firma Tauernwind Windkraftanlagen GmbH, Josef Trauttmansdorff-Straße 18, 3140 Pottenbrunn, bei der Bezirkshauptmannschaft Murau um die wasserrechtliche Bewilligung zur Querung der obbeschriebenen Gewässer zum Zweck der Herstellung des Betriebs einer Datenleitung (Lichtwellenleiter) mittels bereits vorhandener Leerverrohrung angesucht. 

Hierüber wird im Sinne der §§ 40 bis 44 AVG. 1991, BGBl. Nr. 51/1991 i.d.g.F., und der §§ 38, 98, 107, 111 und 112 des Wasserrechtsgesetzes 1959, BGBl. Nr. 215/1959, i.d.g.F. die örtliche Erhebung und mündliche Verhandlung für 

Donnerstag, dem 01. Februar 2018

mit dem Beginn um 09.15 Uhr

und dem Zusammentritt bei der Bezirkshauptmannschaft Murau, Anlagenreferat, anberaumt. 

Als Beteiligter beachten Sie bitte, dass Sie, wenn Sie Einwendungen gegen den Gegenstand der Verhandlung nicht spätestens am Tag vor Beginn der Verhandlung bei der Behörde bekannt geben oder während der Verhandlung vorbringen, insoweit Ihre Parteistellung verlieren. 

Wenn Sie jedoch durch ein unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis verhindert waren, rechtzeitig Einwendungen zu erheben und Sie kein Verschulden oder nur ein minderer Grad des Versehens trifft, können Sie binnen zwei Wochen nach Wegfall des Hindernisses, das Sie an der Erhebung von Einwendungen gehindert hat, jedoch spätestens bis zum Zeitpunkt der rechtskräftigen Entscheidung der Sache, bei uns Einwendungen erheben. Diese Einwendungen gelten dann als rechtzeitig erhoben. Bitte beachten Sie, dass eine längere Ortsabwesenheit kein unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis darstellt. 

Beteiligte können persönlich zur mündlichen Verhandlung kommen, an ihrer Stelle einen Bevollmächtigten entsenden oder gemeinsam mit ihrem Bevollmächtigen zu uns kommen. 

Bevollmächtigter kann eine eigenberechtigte natürliche Person, eine juristische Person, eine Personengesellschaft des Handelsrechts oder eine eingetragene Erwerbsgesellschaft sein. Personen, die unbefugt die Vertretung anderer zu Erwerbszwecken betreiben, dürfen nicht bevollmächtigt werden.

Der Bevollmächtigte muss mit der Sachlage vertraut sein und sich durch eine schriftliche Vollmacht ausweisen können. Die Vollmacht hat auf Namen oder Firma zu lauten. 

Eine schriftliche Vollmacht ist nicht erforderlich, wenn es sich bei dem Bevollmächtigten um eine zur berufsmäßigen Parteienvertretung befugte Person - z.B. einen Rechtsanwalt, Notar oder Wirtschaftstreuhänder - handelt, wenn es sich bei den bei den Bevollmächtigten um Familienmitglieder (bzw. Haushaltsangehörige, Angestellte, Funktionäre von Organisationen), die uns bekannt sind, handelt und kein Zweifel an deren Vertretungsbefugnis besteht, wenn Beteiligte gemeinsam mit ihren Bevollmächtigen zu uns kommen.

Die für das Verfahren eingereichten Pläne und sonstigen Behelfe liegen bis zum Tag vor der Augenscheinsverhandlung beim hiesigen Amt, Bahnhofviertel 7, Haus B, Zimmer Nr. 314, während der Amtsstunden (Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.30 Uhr) zur Einsichtnahme durch Beteiligte auf. 

Rechtsgrundlagen:  §§ 40 bis 42 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes  

 
Der Bezirkshauptmann i.V. 

Dr. Gernot Esterl

(elektronisch gefertigt)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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